Archiv für Februar 2013

Tag der Privatsphäre

domma_indect_-9Am “Day of Privacy” (Tag der Privatsphäre) machten weltweit Menschen auf die zunehmende Überwachung aufmerksam, so auch in Berlin am Kottbusser Tor. Dort versammelten sich am 23.02.2013 rund 30 Menschen, um gegen Zensur und Überwachung zu protestieren.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Videos: Anonymous1 und Anonymous2

Die Bilder des Tages seht Ihr hier…>

Amnesty International

domma_guantanamo_-2Aktion von Amnesty International am Brandenburger Tor. Anlass war das seit 11 Jahren existierende US-Gefangenenlager Guantanamo.

Bilder der Aktion seht Ihr hier…>

Demonstration des KADIB

domma_kadib_-3Zum 23.02.2013 hat das Komitee KADIB (Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin) zu einem Gedenkmarsch an die Opfer von Kolonialismus, Sklavenhandel, Sklaverei und rassitischer Gewalt aufgerufen. In der Wilhelmstraße haben sich rund 100 Menschen versammelt, um an der Demonstration teilzunehmen und den Opfern zu gedenken.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seite: www.berlin-postkolonial.de und kop-berlin.de

Die Bilder der Demonstration seht Ihr hier…>

Ein kurzer Ausflug für die Brandenburger NPD!

domma_cottbus_-8Im “Gedenken” an die Opfer des Bombenangriffs in Cottbus im 2.Weltkrieg versammelten sich rund 110 Neonazis am Cottbusser Hauptbahnhof. Anmelder der rechten Demonstration war Ronny Zasowk (stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in Brandenburg und seit November 2011 Mitglied des Bundesvorstands der NPD).

Rund 2000 Menschen schafften es allerdings, die geplante Marschroute der Neonazis zu blockieren. So wandelte sich der groß geplante Aufmarsch zu einem kleinen Ausflug für die Teilnehmer des rechten Aufmarschs.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: cottbus-nazifrei.info und antifa-cottbus.de

Die Bilder vom 15.02.2013 könnt Ihr hier sehen…>

Zwangsräumung!

domma_zwangsraeumung_-28Rund 800 Menschen haben sich am frühen Morgen des 14.02.2013 in der Lausitzer Straße eingefunden, um die Zwangsräumung der Familie Gülbol zu verhindern. Durch Sitzblockaden vor dem Haus wollten sie der Gerichtsvollzieherin den Zutritt zum Haus versperren. Die Polizei hatte sich allerdings im Vorfeld Gedanken gemacht und sich über den Hinterhof der Wiener Straße 13 Zugang zu dem Haus verschafft. Die Zwangsräumung wurde vollzogen.

Die Polizei war trotz des Einsatzes von 400 Beamten und einem Hubschrauber überfordert. Auf die anschließende spontane Demonstration reagierte sie mit übertriebener Härte und willkürlichen Festnahmen.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: zwangsraeumungverhindern.blogsport.de, www.berlinstreet.de und www.sueddeutsche.de

Die Bilder des Tages seht Ihr hier…>

Alle Jahre wieder – Naziaufmarsch in Dresden

domma_dresden_2013_-14Mit deutlich weniger Teilnehmern trafen sich auch in diesem Jahr am 13.02.2013 Neonazis am Hauptbahnhof  und am Lennéplatz in Dresden. Zu mehr als einem Treffen kam es allerdings nicht, an beiden Orten waren die Neonazis von Gegendemonstranten umzingelt. So dass ihnen bis zuletzt nichts anderes übrig blieb, als den, durch die Polizei gesicherten, Rückzug anzutreten.

Die Teilnehmerzahl des rechten Aufmarschs sinkt von Jahr zu Jahr, so waren es dieses Jahr nur noch 700.

Die Bilder vom 13.02.2013 könnt Ihr hier sehen…>

Demonstration gegen Zwangsräumung

domma_zwangraeumung_demo_-13Zu einer “Warm-UP”-Demonstration, als Vorbereitung zur angedrohten Zwangsräumung einer Familie in der Lausitzer Straße 8, versammelten sich am 09.02.2013 rund 500 Menschen am Kottbusser Tor in Berlin .

Die Familie Gülbol lebte seit mehr als 30 Jahren in der Wohnung in der Lausitzer Straße und hatte vom vorherigen Besitzer des Hauses die Option auf den Kauf der Wohnung zugesichert bekommen. Durch den Verkauf des Hauses an den Vermieter André Vranell war das dann aber hinfällig und es kam kurz nach der Übernahme zu einer Mieterhöhung. Die Familie versuchte rechtlich dagegen vorzugehen, verlor allerdings vor Gericht. Die Gülbols hatte eine Zahlungsfrist um ein paar Tage versäumt, weshalb das Gericht einer Räumungsklage des Vermieters recht gab. Zwei Räumungstermine am 22.10.2012 und am 12.12.2012 wurden erfolgreich verhindert, nun stand der Letzte am 14.02.2013 an.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: zwangsraeumungverhindern.blogsport.de und www.avanti-projekt.de

Die Bilder der “Warm-up”-Demonstration seht Ihr hier…>

FPD-Demonstration von Zombies angegriffen!

domma_liebig14_2013_-37Am 02.02.2013 haben sich rund 500 Menschen an der Proskauer Straße Ecke Rigaer Straße zusammengefunden, um mit einer Demonstration unter dem Motto „Mehr Lebensqualität durch höhere Mieten! Erlaubt ist, was nicht stört!“ an das vor 2 Jahren geräumte Hausprojekt “Liebig14″ zu erinnern.

In der Friedenstraße auf Höhe der Wagenburg “Rummelplatz” war dann Schluss mit lustig. Alle Ironie hatte ein Ende, als die Demonstrationsspitze von Zombies angegriffen wurde, die die FPD-Mitglieder infizierten und das blau-gelbe Fronttransparent der FPD fraßen. Das bekam ihnen anscheinend nicht, denn sie spuckten kurz darauf ein schwarzes Transparent aus, auf dem in weißen Buchstaben “Zwangsräumung verhindern” zu lesen war.

Weitere Information dazu bieten Euch folgende Seiten: liebig14.blogsport.de, enough14.org und www.jungewelt.de

Die Bilder der Demonstration könnt Ihr hier sehen…>

Magdeburg, Nazifrei??? – 2.Teil

domma_md_2_-49Der selbe Ort, nur 2 Wochen später, weniger Einsatzkräfte der Polizei, aber die gleiche Taktik. “Dazu kann ich Ihnen nichts sagen!”, war wieder die Strategie der Polizei am Samstag, den 26.01.2013 in Magdeburg.  Erst, als man sich als Pressevertreter zu erkennen gab, hatten einige Beamte der Polizei Magdeburg doch etwas zu sagen. Mit Sprüchen wie:  “Pressegesetz kenne ich, ist mir aber egal!” oder “Auf deinen Presseausweis kannste dir eenen druff pellen!”, wurde mir und anderen Journalisten vor Ort die Arbeit massiv erschwert, wenn nicht sogar an einigen Stellen verhindert.

Auch wurde von Seiten der Polizei scheinbar nicht ganz so genau auf die rund 80 Teilnehmer der Nazi-Demonstration geschaut, so kam es laut Beobachtung einer Kollegin zu einem Hitlergruß, als Reaktion auf Proteste einiger Anwohner, der allerdings von den Beamten nicht bemerkt wurde.

Zu der Demonstration hatten Freie Kräfte und Autonome Nationalisten aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg aufgerufen. Motto des rechten Aufmarsches, der ungehindert durch Magdeburg ziehen konnte, war “Wir wollen leben – Zukunft statt EU-Wahn!”.

Rund 150 Menschen hatten sich zu Protesten an verschiedenen Orten in Magdeburg versammelt, wirklich viel ausrichten konnten sie, teilweise auch durch das massive Eingreifen der Polizei, allerdings nicht. Einigen wurde, mit dem Hinweis auf eine Ordnungswidrigkeit, das Pfeifen und Zeigen einer Friedens-Fahne untersagt. Außerdem wurden zahlreiche Platzverweise erteilt, um die Nazi-Demonstration zu schützen.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: enough14.org, www.jungewelt.de und nochmal www.jungewelt.de.

Die Bilder vom 26.01.2013 könnt Ihr Euch hier ansehen…>