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Ein kurzer Ausflug für die Brandenburger NPD!

domma_cottbus_-8Im “Gedenken” an die Opfer des Bombenangriffs in Cottbus im 2.Weltkrieg versammelten sich rund 110 Neonazis am Cottbusser Hauptbahnhof. Anmelder der rechten Demonstration war Ronny Zasowk (stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in Brandenburg und seit November 2011 Mitglied des Bundesvorstands der NPD).

Rund 2000 Menschen schafften es allerdings, die geplante Marschroute der Neonazis zu blockieren. So wandelte sich der groß geplante Aufmarsch zu einem kleinen Ausflug für die Teilnehmer des rechten Aufmarschs.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: cottbus-nazifrei.info und antifa-cottbus.de

Die Bilder vom 15.02.2013 könnt Ihr hier sehen…>

Zwangsräumung!

domma_zwangsraeumung_-28Rund 800 Menschen haben sich am frühen Morgen des 14.02.2013 in der Lausitzer Straße eingefunden, um die Zwangsräumung der Familie Gülbol zu verhindern. Durch Sitzblockaden vor dem Haus wollten sie der Gerichtsvollzieherin den Zutritt zum Haus versperren. Die Polizei hatte sich allerdings im Vorfeld Gedanken gemacht und sich über den Hinterhof der Wiener Straße 13 Zugang zu dem Haus verschafft. Die Zwangsräumung wurde vollzogen.

Die Polizei war trotz des Einsatzes von 400 Beamten und einem Hubschrauber überfordert. Auf die anschließende spontane Demonstration reagierte sie mit übertriebener Härte und willkürlichen Festnahmen.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: zwangsraeumungverhindern.blogsport.de, www.berlinstreet.de und www.sueddeutsche.de

Die Bilder des Tages seht Ihr hier…>

Alle Jahre wieder – Naziaufmarsch in Dresden

domma_dresden_2013_-14Mit deutlich weniger Teilnehmern trafen sich auch in diesem Jahr am 13.02.2013 Neonazis am Hauptbahnhof  und am Lennéplatz in Dresden. Zu mehr als einem Treffen kam es allerdings nicht, an beiden Orten waren die Neonazis von Gegendemonstranten umzingelt. So dass ihnen bis zuletzt nichts anderes übrig blieb, als den, durch die Polizei gesicherten, Rückzug anzutreten.

Die Teilnehmerzahl des rechten Aufmarschs sinkt von Jahr zu Jahr, so waren es dieses Jahr nur noch 700.

Die Bilder vom 13.02.2013 könnt Ihr hier sehen…>

Demonstration gegen Zwangsräumung

domma_zwangraeumung_demo_-13Zu einer “Warm-UP”-Demonstration, als Vorbereitung zur angedrohten Zwangsräumung einer Familie in der Lausitzer Straße 8, versammelten sich am 09.02.2013 rund 500 Menschen am Kottbusser Tor in Berlin .

Die Familie Gülbol lebte seit mehr als 30 Jahren in der Wohnung in der Lausitzer Straße und hatte vom vorherigen Besitzer des Hauses die Option auf den Kauf der Wohnung zugesichert bekommen. Durch den Verkauf des Hauses an den Vermieter André Vranell war das dann aber hinfällig und es kam kurz nach der Übernahme zu einer Mieterhöhung. Die Familie versuchte rechtlich dagegen vorzugehen, verlor allerdings vor Gericht. Die Gülbols hatte eine Zahlungsfrist um ein paar Tage versäumt, weshalb das Gericht einer Räumungsklage des Vermieters recht gab. Zwei Räumungstermine am 22.10.2012 und am 12.12.2012 wurden erfolgreich verhindert, nun stand der Letzte am 14.02.2013 an.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: zwangsraeumungverhindern.blogsport.de und www.avanti-projekt.de

Die Bilder der “Warm-up”-Demonstration seht Ihr hier…>

FPD-Demonstration von Zombies angegriffen!

domma_liebig14_2013_-37Am 02.02.2013 haben sich rund 500 Menschen an der Proskauer Straße Ecke Rigaer Straße zusammengefunden, um mit einer Demonstration unter dem Motto „Mehr Lebensqualität durch höhere Mieten! Erlaubt ist, was nicht stört!“ an das vor 2 Jahren geräumte Hausprojekt “Liebig14″ zu erinnern.

In der Friedenstraße auf Höhe der Wagenburg “Rummelplatz” war dann Schluss mit lustig. Alle Ironie hatte ein Ende, als die Demonstrationsspitze von Zombies angegriffen wurde, die die FPD-Mitglieder infizierten und das blau-gelbe Fronttransparent der FPD fraßen. Das bekam ihnen anscheinend nicht, denn sie spuckten kurz darauf ein schwarzes Transparent aus, auf dem in weißen Buchstaben “Zwangsräumung verhindern” zu lesen war.

Weitere Information dazu bieten Euch folgende Seiten: liebig14.blogsport.de, enough14.org und www.jungewelt.de

Die Bilder der Demonstration könnt Ihr hier sehen…>

Magdeburg, Nazifrei??? – 2.Teil

domma_md_2_-49Der selbe Ort, nur 2 Wochen später, weniger Einsatzkräfte der Polizei, aber die gleiche Taktik. “Dazu kann ich Ihnen nichts sagen!”, war wieder die Strategie der Polizei am Samstag, den 26.01.2013 in Magdeburg.  Erst, als man sich als Pressevertreter zu erkennen gab, hatten einige Beamte der Polizei Magdeburg doch etwas zu sagen. Mit Sprüchen wie:  “Pressegesetz kenne ich, ist mir aber egal!” oder “Auf deinen Presseausweis kannste dir eenen druff pellen!”, wurde mir und anderen Journalisten vor Ort die Arbeit massiv erschwert, wenn nicht sogar an einigen Stellen verhindert.

Auch wurde von Seiten der Polizei scheinbar nicht ganz so genau auf die rund 80 Teilnehmer der Nazi-Demonstration geschaut, so kam es laut Beobachtung einer Kollegin zu einem Hitlergruß, als Reaktion auf Proteste einiger Anwohner, der allerdings von den Beamten nicht bemerkt wurde.

Zu der Demonstration hatten Freie Kräfte und Autonome Nationalisten aus Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg aufgerufen. Motto des rechten Aufmarsches, der ungehindert durch Magdeburg ziehen konnte, war “Wir wollen leben – Zukunft statt EU-Wahn!”.

Rund 150 Menschen hatten sich zu Protesten an verschiedenen Orten in Magdeburg versammelt, wirklich viel ausrichten konnten sie, teilweise auch durch das massive Eingreifen der Polizei, allerdings nicht. Einigen wurde, mit dem Hinweis auf eine Ordnungswidrigkeit, das Pfeifen und Zeigen einer Friedens-Fahne untersagt. Außerdem wurden zahlreiche Platzverweise erteilt, um die Nazi-Demonstration zu schützen.

Weitere Informationen bieten Euch folgende Seiten: enough14.org, www.jungewelt.de und nochmal www.jungewelt.de.

Die Bilder vom 26.01.2013 könnt Ihr Euch hier ansehen…>

Proteste gegen Wal- und Delfintötung

domma_waltoetung_14In Deutschland gibt es zwar keine Wale, trotzdem sollte man über den Tellerrand schauen und sich mit der Thematik des Massenschlachten und der gezielten Tötung von Walen und Delfinen in anderen Ländern auseinandersetzen. Genau das taten rund 120 Menschen, die dem Aufruf der “Aktion Fair Play” zu einer Demonstration am 20.01.2013, unter dem Motto “Gegen das grausame Delfintöten in Taiji und den Walfang Japans!”, folgten.

Die Demonstration startete vor der japanischen Botschaft in Berlin und endete vor der Urania, wo zu der Zeit ein japanisches Kulturfestival stattfand. Das Anliegen der DemonstrationsteilnehmerInnen war es, die Besucher des Festivals durch Flugblätter über die Verhältnisse aufzuklären.

Thematisiert wurde auch die Spendenveruntreuung Japans.  Mit rund 22 Millionen Euro aus einem Tsunami-Aufbau-Fonds wurde die japanische Walfangflotte aus dem Nordosten des Landes unterstützt.

Weitere Informationen findet Ihr hier: www.veganblog.de, nachrichten.rp-online.de und www.greenpeace.de.

Die Bilder der Demonstration seht Ihr hier…>

Magdeburg, Nazifrei???

aufmarsch_md_53Fernab der “Meile der Demokratie” mit Friede, Freude und brauner Zuckerwatte, versammelten sich am 12.01.2013 am Bahnhof “Sket Industriepark” rund 800 Neonazis, um an die Opfer der Bombardierung von Magdeburg zu erinnern.
Die Magdeburger Polizei, welche nicht sehr kommunikativ im Umgang mit der Presse war, hielt den eigentlichen Startpunkt des Aufmarschs bis zuletzt geheim.
Somit gelang es der Polizei, unter massivem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken, die Menschen, welche nicht auf der Meile der Demokratie flanierten, sondern den Aufmarsch blockieren wollten, fern zu halten. Bei genauerer Betrachtung bekam man den Eindruck, dass die Route, welche als “Ausweich-Route” benannt wurde, die eigentliche Route war. Und die Bekanntgabe der Aufmarsch-Route vom Bahnhof-Herrenkrug zur Ablenkung diente, um jeglichen Protest aus der Innenstadt und Magdeburg-Buckau fernzuhalten.

Die Bilder des Tages könnt Ihr hier sehen…>

Projekt Zeitzeugen

janina_duda_4Im Rahmen des Zeitzeugen Projekts gibt es neue Interviews .Die Bilder und ein paar kurze Informationen zu den interviewten Zeitzeugen Janina Duda und Tomasz Miedzinski findet Ihr in der Projekt Galerie.

Unter folgendem Link findet Ihr eine Veröffentlichung der Bilder aus dem Projekt.

Veröffentlichung: www.jungewelt.de

hier geht es zur Projektgalerie…>

Frankfurt/Oder die Zweite

npd_ffo_39Am 10.11.2012 gegen 12 Uhr versammelten sich rund 100 Neonazis am Hauptbahnhof in Frankfurt an der Oder. Unter dem Motto “Raus aus der EU! Grenzen dicht!” wollte die NPD durch die Innenstadt Frankfurt/Oder marschieren. Der Marsch endet allerdings bereits in der Leipzigerstraße vor der Stadtbrücke. Die Aktivisten der Gegenproteste hatten es geschafft die Leipzigerstraße hinter der Stadtbrücke zu blockieren und konnten somit den NPD-Marsch aufhalten. Klaus Beier (Bundesvorstandsmitglied und Vorsitzender des Kreisverband Oderland der NPD), der Anmelder der Demonstration, war somit gezwungen, mit den verbliebenen 30 Teilnehmern des rechten Aufmarschs, nach mehrstündigem Herumstehen, den Rückzug zum Bahnhof anzutreten.

Nach erfolgreichem Blockieren des NPD-Aufmarschs sammelten sich mehrere Gegner der NPD zu einer spontanen Demonstration zum Bahnhof.

Weitere Informationen findet Ihr auf folgenden Seiten: kein-ort-fuer-nazis.org und www.inforiot.de.

Bilder von diesem Tag seht Ihr hier…>